4. Verantwortung leugnen


In der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) übernehmen wir die Verantwortung für unsere Gefühle und Bedürfnisse. Ein anderer Mensch kann der Auslöser für unser Gefühl sein, jedoch niemals der Grund. Die Ursache für unsere unangenehmen Gefühle, ist ein negativ, bewertendes Denken und die eigenen unerfüllten Bedürfnisse.



Als GFK´ler lassen wir mögliche kritische Äußerungen über uns, bei unserem Gegenüber und wir versuchen uns mit den unerfüllten Bedürfnissen des „Kritikers“ zu verbinden. Denn es hat etwas mit seinem kritischen Denken über Menschen und sich selbst zu tun, es mindert nicht unseren Wert. Wir versuchen, wenn uns „Kritik“ entgegen gebracht wird, dieses nicht persönlich zu nehmen.


Wenn wir die Bedürfnisse verstehen,
die unser eigenes und das Verhalten anderer motivieren,
haben wir keine Feinde.
Marshall B. Rosenberg


Und doch bekommen wir im Kontakt mit Menschen manchmal Aggressionen ab, die aus alten Verletzungen von diesem Menschen stammen. Nur, ob ein Konflikt eskaliert oder in sich zusammenfällt, hängt entscheidend mit unserer Reaktion zusammen.



Gewalt kommt von dem Glauben,
dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen
und dafür Strafe verdienen.
Marshall B. Rosenberg


Wenn wir uns mit unserem Gegenüber mitfühlend verbinden, hört die Feindschaft auf. Und dieses kann die Grundlage für Wege zum gegenseitigen Respekt sein. Jede Fremdheit oder Feindschaft hört auf, wenn wir uns mitfühlend mit der Not (unerfüllte Bedürfnisse) des Anderen verbinden können.