Marshall B. Rosenberg

Dr. Marshall B. Rosenberg studierte Psychologie und seine Arbeit wurde u. a. von Carl Rogers, durch seine Erkenntnisse (Humanistische Psychologie) aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie und die Überlegungen von Mahatma Gandhi zur Gewaltlosigkeit geprägt. Doch er selbst forschte, da er unzufrieden über die Behandlungs-möglichkeiten in der Psychotherapie und den wahrnehmenden Konflikten in unserer Gesellschaft war. Die erlernten Konfliktmuster beeinflussen alle Bereiche der zwischenmenschlichen Beziehungen und führen oftmals zu seelischen Verletzungen.

Marshall B. Rosenbergs Wunsch die Menschen zu verstehen und sein Wille zum Frieden führten ihn zu zwei wichtigen Lebensfragen:


1. Was genau geschieht, wenn wir die Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur verlieren und uns

    schließlich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten?
2. Und umgekehrt, was macht es manchen Menschen möglich, selbst unter schwierigen

    Bedingungen mit ihrem einfühlsamen Wesen in Kontakt zu bleiben?


Dr. Marshall B. Rosenberg geht davon aus, dass wir Menschen Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen haben und dieses unserem natürlichen Wesen entspricht. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er eine prozessorientierte Methode, um in Konflikten zu vermitteln und die Bereitschaft zur Kooperation zu fördern. Doch auch in der Beziehungstherapie wird die GFK erfolgreich eingesetzt.

Das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) ist es, die Beziehungsqualität zu verbessern.